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Leipzig – Nach dem KSV Schriesheim und der RWG Mömbris-Königshofen zieht nun auch der 1. Luckenwalder SC seine Mannschaft aus der 1. Ringer-Bundesliga zurück. Die einzige ostdeutsche Ringermannschaft, die seit 25 Jahren ununterbrochen in der 1. Bundesliga gekämpft hat, verlässt damit das Oberhaus des deutschen Ringkampfsportes.

„Es muss nun vom 1. LSC analysiert werden, welche vereinsinternen Fehler zu dieser Entscheidung geführt haben und welche personellen Konsequenzen daraus gezogen werden müssen, ferner muss der 1.LSC ein Konzept vorlegen, in welcher Art und Weise zukünftig der Ligabetrieb organisiert werden soll", fordert der Präsident des Ringer- Verbandes Brandenburg Danny Eichelbaum ein schnelles Reagieren der Vereinsverantwortlichen.

„Sportliche Gründe sind hierfür nicht ersichtlich, gerade in der letzten Saison sind die Luckenwalder Ringer über sich hinaus gewachsen und haben großartige sportliche Leistungen erbracht", so Eichelbaum weiter, der selbst fast jeden Heimkampf des LSC besuchte.

Die Entscheidung des Bundesligaausschusses des Deutschen Ringerbundes, die Bundesliga in der Saison 2016/2017 eingleisig zu gestalten, kann laut Eichelbaum für den Rückzug des 1.LSC  allein nicht ausschlaggebend gewesen sein. Es stellt sich aus Sicht des RVB-Präsidenten jedoch die Frage, wie die immer höheren Personalkosten aufgrund des finanziellen Wettrüstens in der Bundesliga noch von den Vereinen selbst gestemmt werden können.
Nunmehr kommen die Ringerteams in der 1. Bundesliga auschliesslich aus den Ländern: Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

Beim LSC denkt man mittelfristig über Kooperationen des 1.LSC mit dem RC Germania Potsdam oder dem RSV Hansa 90 Frankfurt/Oder nach, deren Mannschaften in der Regionalliga Mitteldeutschland kämpfen. Doch zunächst wird es einen Neubeginn in der Verbands-Oberliga geben.

Den Bestand der Eliteschule des Sports und des Bundesstützpunktes sieht Eichelbaum hingegen durch den Rückzug aus der 1. Bundesliga nicht betroffen. „Luckenwalde bleibt neben Frankfurt/Oder ein wichtiger Standort für den Ringkampfsport in Deutschland, der DRB und der RVB werden auch weiterhin den Breiten-und Leistungssport im Bundesstützpunkt Ringen in Luckenwalde absichern“, bestätigt Danny Eichelbaum.

Jörg Richter
0160-97972660