Am vergangenen Wochenende fanden in Hausen-Zell (SBD, GR) bzw. Frankfurt/O. (BRB, FR) die Deutschen U20-Meisterschaften statt.
Als einziger Berliner Starter im griechisch-römischen Stil hatte Finn Kühn (SV Luftfahrt Ringen) einen weiten Weg zu seiner DM. Nach erfolgreichen Kämpfen in der Qualifikation und im Achtelfinale verlor er im Viertelfinale gegen den späteren Deutschen Meister Luis Greif (HES). Durch den Finaleinzug stand Finn in der Hoffnungsrunde, die er erfolgreich bestritt und sich somit noch die Chance auf die Bronzemedaille sicherte. Im Finalkampf stand ihm am Sonntag Justin Hahn (MEV) gegenüber, den er mit 8:0 vorzeitig besiegte. Nach dem fünften Platz bei der U20-DM im Vorjahr konnte sich Finn damit in diesem Jahr die Bronzemedaille sichern. Herzlichen Glückwunsch!

Bei der zeitgleich im brandenburgischen Frankfurt/O. ausgetragenen U20-DM im Freistil und im weiblichen Ringkampf war der BRV mit insgesamt 8 Sportlerinnen und 4 Sportlern vertreten.
Konstantin Valassis (SV Luftfahrt Ringen, 61kg) unterlag in der Qualifikation dem späteren Deutschen Meister Eliah Lucyga (HES) knapp nach Punkten, stand durch den Finaleinzug seines Gegners jedoch in der Hoffnungsrunde und hatte damit weiterhin die Chance auf Bronze. Diese nutzte er: Nach einem Punksieg über Damir Shifadugov (BAY) stand er am Sonntag im Finale um Platz 3 dem Hessen Nico Kulczynski gegenüber, den er vorzeitig mit 10:0 besiegte und sich damit die Bronzemedaille sicherte.
In der Gewichtsklasse bis 70kg war der BRV gleich doppelt vertreten durch Fernando Mahmoud und Felix Liedtke (beide SV Luftfahrt Ringen). Fernando unterlag Leon Rul (WTB) nach Punkten. Da dieser in der nächsten Runde unterlag, war das Turnier für Fernando damit beendet und er belegte den 10. Platz.
Felix startete ebenfalls im Achtelfinale, unterlag dort dem späteren Vizemeister Jan Madejczyk (THR) vorzeitig, zog jedoch in die Hoffnungsrunde ein. In dieser verlor Felix knapp mit 4:6 nach Punkten, sodass er am Ende den 12. Platz belegte.
Sein Vorjahres-Ergebnis, wo er Platz 3 belegte, wollte Dennis Aleksandryuk (TuS Hellersdorf, 74kg) steigern. Den 2 deutlichen Siegen in der Qualifikation und im Viertelfinale folgte ein 5:0-Punktsieg im Halbfinale über Elias Kunz (NBD), sodass Dennis am Sonntag im Finale um Gold stand. Hier traf er auf Manuel Wagin (HES), dem er vorzeitig mit 0:10 unterlag. Damit gewann Dennis die Silbermedaille.
In der Gewichtsklasse bis 50kg belegte Anika Ziller (SV Luftfahrt Ringen) nach 2 Niederlagen im Pool den 5. Platz.
Bis 53kg gingen 2 Berliner Sportlerinnen über die Waage. Magdalena Sernau (SV Preußen) stand gleich der späteren Deutschen Meisterin gegenüber. Nach dieser Niederlage ging es im nächsten Kampf bereits um die Medaille. In diesem Kampf konnte sich Magdalena gegen Maxi Kaschel (BRB) nach Punkten durchsetzen - damit Platz 2 und die Silbermedaille für Magdalena.
Leider verletzte sich Sophia Langner (VfL Tegel) vor dem Turnierstart, sodass sie auf Platz 4 in dieser Gewichtsklasse rangierte. Wir wünschen ganz schnelle Genesung.
Mina Witt (SV Preußen) bot in der Gewichtsklasse bis 65kg gegen die spätere Meisterin und Vizemeisterin knappe Kämpfe, musste diese aber leider ihren Gegnerinnen überlassen. Im Kampf um die Bronzemedaille verlor Mina gegen Norah Elisabeth Röttgen (NRW) vorzeitig mit 0:10. Damit belegte Mina den 4. Platz.
Bis 68kg konnten Magdalena Heinrich und Giulia Amthor (beide VfL Tegel) im nordischen Turnier gegen Pauline Hessel (THR) gewinnen, unterlagen aber auch beide gegen Laura Köhler (BRB) und Melanie Lorenz (SAS). Damit standen sich beide im Kampf um die Bronzemedaille gegenüber. Hier konnte Magdalena bei einer 10:0-Führung auf Schulter gewinnen. Damit Platz 3 und die Bronzemedaille für Magdalena, Platz 4 für Giulia.
Auch bis 72kg kam es zu einem Berlin-internen Duell um die Medaille - hier ging es im Starterfeld von 3 Ringerinnen um die Farbe der Medaille. Sowohl Clarissa Gromus (TuS Hellersdorf) als auch Amélie Retzlaff (VfL Tegel) mussten sich Annalena Landgraf auf Schultern geschlagen geben. Im Verbands-internen Duelle siegte Clarissa auf Schulter und gewann damit die Silbermedaille. Amélie gewann damit die Bronzemedaille.

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